Generationenhaus Schmidt-Wagner

Generationen - Gemeinsam ganz für sich

Objekttyp: Einfamilienhaus
Wohnfläche: 249 m2
Architekt: Stephan Mölig

Zu den neuen Wohnformen, die Alt und Jung ein harmonisches Miteinander ermöglichen, gehört das Hausensemble der Familien Schmidt und Wagner. Die beiden getrennten Baukörper ermöglichen drei Generationen ein Zusammenleben mit beiderseitigen Vorteilen. Das Ensemble bietet ihnen so viele Berührungspunkte wie möglich und so viele Rückzugsbereiche wie nötig.

Grundrisse

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Obergeschoss

Gemeinschaft mit Rückzugsräumen


Die beiden für das Projekt gekauften, zusammen rund 2.000 m2 großen Grundstücken sind über gemeinsam genutzte Flächen miteinander verzahnt und dennoch getrennt bewohnbar. Beide Grundstücke werden von verschiedenen Straßen aus erschlossen, sind so geplant, dass man sie bei Bedarf auch trennen kann. In der Grundstücksmitte treffen sie sich in einem geschützten Freisitz, der wie ein Verbindungsglied zwischen den Baukörpern liegt. Die Gärten beider Generationen sind durch das Haus der Kinder getrennt, das sich wie ein Riegel quer über das Grundstück schiebt.

Der verbindende Freisitz in der Mitte des Grundstücks ist vom Haus der älteren Generation aus über den Garten, vom Haus der jüngeren über eine Außentür zu erreichen, die direkt in Küche und Essplatz mündet. So wird das gemeinsame Leben durch kurze Wege unterstützt. Wege, die von beiden Seiten aus gern und regelmäßig genutzt werden. Zum Beispiel von den Enkeln, die sich nach der Schule regelmäßig bei den Großeltern zum Essen einfinden. Hier trifft sich dann die ganze Familie, hier werden die Hausaufgaben gemacht und danach nach Lust und Laune draußen oder in einem der beiden Häuser gespielt. Und die Großeltern sind immer als Ansprechpartner in der Nähe.

So findet sich im Kleinen wieder, was das Gebäudeensemble im Ganzen ausmacht: Die Möglichkeit, gemeinsam mit allen Vorteilen der Gemeinschaft zu leben, aber eben auch ganz für sich zu sein. Für die Bewohner hat sich diese Mischung aus Zusammenleben und Privatsphäre bestens bewährt. Gleiches gilt für Baustoff Holz, der ihren Häusern eine besondere Behaglichkeit verleiht.

Kurzbeschreibung Gebäudetechnik

Energetisch liegt das Haus der Senioren zwischen einem Effizienzhaus 60 und 40. Wie das Passivhaus der Kinder wird es von einer Erdwärmepumpe beheizt. Eine weitere Wärmequelle im Haus der Senioren ist der Kaminofen: "Den wollten wir unbedingt haben, nutzen ihn aber immer nur kurz, sonst wird es in dem gut gedämmt Holzhaus viel zu warm."

Außerdem ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und einer Wärmepumpe (5,8 kW) mit einer Erdsonde (Sole/Wasser) für Brauchwasser und Fußbodenheizung eingebaut.

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